
Kurz vor Weihnachten erreichte uns eine eMail: darin die Frage, ob wir Lust hätten, beim “Wilden Süden” mitzutanzen…
Es wurde Mitte Januar bis wir uns entschlossen hatten, in Böblingen mal vorbeizuschauen. Wir waren natürlich sehr skeptisch, und das gleich aus mehreren Gründen: die Entfernung (von Karlsruhe aus gesehen), Terminkollision mit Heidelberg (Mittwochs trainieren wir in Heidelberg) und dann noch das Programm: es waren schliesslich 5 Akrobatiken die wir erst noch lernen mussten.
Wir beschlossen es trotzdem zu versuchen: es war Not am Mann (bzw. am Paar)! Mit uns gerechnet hätte die Formation dann genau ein Ersatzpaar – und die Europameisterschaften rückten näher und näher.
Wir meldeten uns von Heidelberg für diesen Zeitraum grösstenteils ab, und verlagerten unser Einzeltraining mit Carlo nach Karlsruhe; schliesslich steht noch die Landesmeisterschaft an.
Sorgen haben wir uns zu Beginn über die geballte Ladung Akrobatik gemacht. Die Selbstverständlichkeit und Lässigkeit mit der die Akros geworfen werden sollten! Auf eine mehrjährige Erfahrung konnten wir leider nicht wie die Paare um uns herum zurückgreifen. Das sollte schliesslich in 6 Wochen nachgeholt werden – und das Training hat wirklich Spass gemacht…
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Trainiert wurde dann 3 bis 4 mal die Woche. Eine ganze Woche durften wir uns zwischendurch erholen – der Wilde Süden ging Skifahren… Erst zwei Wochen vor der Europameisterschaft hatten wir die letzte Akrobatik gelernt (irgendwie habe ich mich besonders dumm beim Propeller angestellt). Ohne Regina + Jörg, Connie + Hatzi und Geli + Kurt hätten wir es niemals geschafft!
Es war der Sonntag am 16. März: die <a href=”http://privat.pgt.de/albums/album13/aaa.mpg“>Generalprobe</a> eine Woche vor der Europameisterschaft war eine doppelte Premiere: wir hatten unseren ersten Auftritt, und zwar unseren ersten mit allen 8 Akrobatiken. Schliesslich wurden wir für die EM aufgestellt!
Wir haben uns sehr gefreut. Eine Europameisterschaft!!!
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